echo-intensiv

Echokardiographie in Diagnostik und Therapie


SARS-CoV 2 und die Lungensonographie

Die Zahlen SARS-CoV 2 infizierter und damit die Anzahl der medizinisch zu versorgender Menschen mit COVID-19 steigen weltweit dramatisch. Die zur Verfügung stehenden Resourcen sind begrenzt. Es herrscht in zunehmenden Maaße nicht nur ein Mangel an medizinischen Verbrauchsmaterialien sondern auch an Personal. Es besteht ein bedrohlich erscheinender Anteil infizierten medizinischen Personals. Personal, dass nicht nur zur Versorgung von Patienten, sondern auch zur Ausbildung von Ärzten und Ärztinnen fehlt.

Zunehmend zeigt sich, dass die Lungensonographie ein wertvolles Werkzeug in der Behandlung von COVID-19-Patienten darstellen kann. Bislang fristete sie eher ein Nischendasein. Die Expertise hierzu ist nicht breit gestreut. Sie bietet aber in der aktuellen Situation viele Vorteile. Sie ist rasch durchzuführen. Sie kann am Bett des Patienten erfolgen. Und sie ist leicht, auch von in der Ultraschalldiagnostik Ungeübten rasch zu erlernen.

Auch wenn meine Möglichkeiten begrenzt sind, hoffe ich, dass diese Internetseite ein wenig helfen und anderen Ärzten und Ärztinnen etwas an die Hand geben kann.

Für Anregungen und Hinweise bin ich immer dankbar. Auch würde ich mich freuen, wenn mir lungensonographische Bildsequenzen in anonymisierter Form von COVID-19-Patienten zur Verfügung gestellt werden, um sie anderen Ärzten zugänglich zu machen.

Wer sich über das Kapitel Lungensonographie bei COVID-19 bzw. Lungensonographie hinaus weiter einarbeiten möchte, dem kann ich nur die Online-Seminare von Thomas Binder, Universität Wien/ 123Sonography.com nur wärmstens empfehlen. Er hat zusammen mit Martin Altersberger einen Online-Kurs entwickelt, den er unentgeltlich zur Verfügung stellt. In diesem erläutert er die Technik der Lungensonographie und geht auf die wesentlichen Pathologien unter spezieller Berücksichtigung von COVID-19 ein.

Dr. med. Konstantin Schraepler


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